Sortiment

Die Geschichten hinter unseren produkten

Unsere Landwirte setzen sich Tag für Tag für eine nachhaltige Unternehmensführung mit einem qualitativen Produkt als Ergebnis ein.

Wir möchten unsere Kunden deshalb immer den Ursprung unserer Produkte kennenlernen lassen. So wissen auch sie, woher unsere Produkte kommen und von wem und wie sie gemacht werden. Ein guter Ursprung? Das schmeckt nach mehr!

 

Rindviehhalter Leonard

Auf ihrem Bauernhof züchten Bioingenieur Leonard und seine Frau bereits seit 1992 Weißblaue Belgier mit großem Respekt für das Wohlbefinden ihrer Tiere. Mehr als 20 Jahre später ist der Betrieb von Leonard ein erfolgreiches Familienunternehmen mit ca. 170 Rindern.

 

Viel Platz, wenig Arzneimittel

Leonard sorgt dafür, dass die Tiere möglichst viel Zeit auf der Weide, einem Naturreservat von stolzen 20 Hektar, verbringen können. Müssen die Rinder doch in die Ställe, dann ist in diesen stets genügend Stroh und ein komfortabler Untergrund vorhanden.

Jede Form von Arzneimittel für die Rinder wird außerdem auf ein Minimum beschränkt, und es werden keine präventiven Antibiotika eingesetzt.

 

Abwechslungsreiches Futter

Dank der verschiedenen Grassorten, Wildkräuter und nahrhaften Pflanzen auf der Weide bekommen die Rinder eine abwechslungsreiche Nahrung. Den Großteil der Nahrung für die Tiere baut Leonard außerdem selbst an. Das verwendete Grundwasser wiederum wird jedes Jahr strengen Qualitätskontrollen unterzogen.

 

Tomatenbauer Erik

 

Qualität und Nachhaltigkeit an erster Stelle

Erik investierte in ein vollständig neues Gewächshaus, wobei er Nachhaltigkeit und Qualität an erste Stelle stellte.

So baut Erik Tomaten in hängenden Rinnen auf Kokossubstrat an, eine Alternative zu Topferde, wodurch das Wasser und die Nährstoffe wiederverwendet werden können und der Boden nicht belastet wird. Das gesamte im Gewächshaus verbrauchte Wasser ist außerdem Regenwasser, das auf natürliche Weise (durch ein Schilffeld) gereinigt wird.

Im Gewächshaus sorgen Hunderte von Hummeln für die Bestäubung der Tomatenpflanzen, und Raubwanzen verhindern, dass die Tomatenpflanzen von krankheitsübertragenden Insekten und Parasiten angegriffen werden.

Da Tomaten im kalten Belgien zusätzliche Wärme benötigen, hat Erik in ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk, das Wärme und Strom für das gesamte Gewächshaus liefert, investiert. Das freigesetzte CO2 wird von den Tomatenpflanzen als Nahrung aufgenommen. Isolierende Planen halten nachts die Wärme drinnen und lassen tagsüber die Sonne ihre Arbeit verrichten.

Wenn alle Tomaten geerntet sind, sorgt Erik dafür, dass sowohl die Tomatenpflanzen als auch das Kokossubstrat, auf dem diese wachsen, zu Kompost verarbeitet werden.

 

Chicoréebauer Yves

Vor einigen Jahren übernahm Yves den Betrieb von seinem Vater, einem Chicoréehändler. Er beschloss, nicht nur mit Chicorée zu handeln, sondern diesen auch selbst anzubauen, um so die Qualität und Nachhaltigkeit gewährleisten zu können. Eine Vision, die perfekt zu der Arbeitsweise von Lidl passt.

 

Nachhaltiger Wassergebrauch

Das Wasser, das Yves gebraucht, um seinen Chicorée anzubauen, ist Grundwasser aus der Region, das jedes Jahr strengen Qualitätskontrollen unterzogen und kontinuierlich wiederverwendet wird, bis der Chicorée geerntet werden kann.

Nach dem Anbauprozess wird das Wasser zusammen mit den überschüssigen Chicoréeblättern zu Humus kompostiert, um als Dünger für die Äcker verwendet zu werden.

 

Begrenzter Stromverbrauch

Yves packt einen hohen Stromverbrauch an der Wurzel an, indem er in einen zusätzlich isolierten Schuppen investiert. Frequenzgesteuerte Kühlung und eine moderne Stromkabine sorgen wiederum für einen begrenzten Stromverbrauch.

Dachentlüfter saugen die Außenluft an, um die Innentemperatur zu regulieren.  Dies geschieht vollständig automatisch mit einer PLC-Steuerung, die auch die Luftfeuchtigkeit in der Gärtnerei reguliert.